The TAO that can be expressed
is not the eternal TAO.
The name that can be named
is not the eternal name.
'Non-existence' I call the beginning of Heaven and Earth.
'Existence' I call the mother of individual beings.
Therefore does the direction towards non-existence
lead to the sight of the miraculous essence,
the direction towards existence
to the sight of spatial limitations.
Both are one in origin
and different only in name.
In its unity it is called the secret.
The secret's still deeper secret
is the gateway through which all miracles emerge.
Wozu dann das Ganze, wenn sich nichts ändert, warum sich bemühen?
diese frage stellt sich hinterher nicht mehr.
wenn du angekommen bist, dann stellst du dir ueberhaupt keine fragen mehr - nach dem sinn.
und du machst alles so weiter wie gehabt (warum auch nicht, wenn du dort zentriert bist, wo immer alles okay ist), wahrscheinlich besser, weil du keine unrealistischen ansprueche mehr an dich hast und auch nicht mehr gegen unaufloesbare widerstaende ankaempfst.
und es gibt kein unnoetiges leiden mehr, weil du gelernt hast, was akzeptieren bedeutet.
Ich suche fieberhaft nach etwas zu tun. Etwas um es zu beschleunigen.
Ohne dieses NICHTS um und in mir.
Nicht dieses ZULASSEN und SEIN, sondern MACHEN und TUN.
das klingt wie eine falle, in die du zum glueck noch nicht reingefallen bist.
also, obacht gem!
Es ist so frustrierend, es gibt keine Standortbestimmung. Ich weiss nicht wo ich bin,
und wie ich weiterkomme, und wielange ich brauche, um wohinzukommen.
so ist das auf dem weg nach nirgendwo. gewoehnugssache.
klar, dass die identitaet frustriert ist, wenn du ihr den hahn zudrehst.
Es ist aber auch kein STUCK. Es ist, als würde etwas was tun, und das bin nicht ich. Irgendwie komisch.
klingt gut und richtig. alles gewoehnungssache.
ist nicht auch gleichzeitig alles viel einfacher, simpler?
und die identitaet denkt abschaetzig: "was, so einfach ist das, da stimmt was nicht, das kann es doch nicht sein".
Ich lasse es weiter zu.
sehr gut.
***
Zum erstenmal wache ich heute morgen auf und habe Angst. Es ist wie eine Klammer um mich, es ist wie eine innere Not. Eine Art Panickattacke. Wie gefangen, wie "Es ist alles aus".
einfach nicht drum kuemmern.
Ich vermute mal ein Ablebenssignal der Identität. Ihre Trauer und ihre Not, die ich immer für meine eigene hielt, und die mich abhielt weiterzumachen. Es ist ein furchtbarer Kampf, "Warum verrätst Du mich, warum machst Du bei einem solchen Mist mit?"
stelle dir mal folgende frage: "...und wenn ich jetzt damit aufhoeren wuerde?"
Ich weiss nicht wohin es führt, und wer nacher dabei rauskommt.
es fuehrt nach nirgendwo und niemand kommt nachher dabei raus.
Es ist so, dass ich nicht glaube, dass es sich lohnt und nicht glaube, dass es sich nicht lohnt; es ist egal.
am besten du hoerst gaenzlich auf zu glauben.
Es ist so eine Grundzuversicht, ohne Grund. Eine Art Urvertrauen in das Sein. Ein Sein das keine Gründe braucht, keine Rechtfertigung, keine Leistung. Ist das "I am THAT" wo Nisargadatta draus spricht?