In sich hinausgehen (mit einer Widmung von Dr. Stephen Wolinsky), Wolfgang Bernard, VAK Verlag
Hier ein link zu Auszügen
Leserkommentare (in Englisch)
Auf der Suche nach dem Wunderbaren, P.D. Ouspensky, O.W. Barth Verlag bei Scherz
In diesem Buch beschreibt Ouspensky verschiede Aspekte von Gurdjieff’s Lehrtätigkeit, die in der westlichen Gesellschaft stattfand und an ganz normale Lebensumstände angepasst ist.
Arbeit an sich selbst, sich seiner selbst erinnern, der Umgang mit negativen Emotionen usw. sind unerlässliche Hilfen für den aufrichtigen Sucher.
Ich bin (3 Bände), Nisargadatta Maharaj, J. Kamphausen Verlag
Wenn man Nisargadatta intuitiv und nicht intellektuell liest (und begreift), ist es möglich, kurze Einblicke in das ewig jetzige Nichts zu bekommen, das die Gundlage allen Lebens ist.
(Es reicht, hin und wieder ein paar Seiten zu lesen).
Einsichten eines erleuchteten Kettenrauchers, Stephen Jourdain, J. Kamphausen Verlag
Dieser eindrucksvolle und unehrerbietige Franzose ist dem Mysterium des Lebens mit 16 Jahren begegnet. Heute ist er ein 70-jähriger Teenager, der zu Vorträgen durch die Welt reist und Zeugnis davon ablegt, wie das ihn beseelende ultimative Nichts seinen akrobatischen Umgang mit den Dingen des täglichen Lebens bestimmt.
Hier ist ein link zu Auszügen
Ich bin dieses Eine, Stephen Wolinsky, VAK Verkag
Dieses Buch ist Einführung und Kommentar zu einem der bedeutendsten spirituellen Texte unserer Zeit: "I am that" von Sri Nisargadatta Maharaj. Stephen Wolinsky erklärt die wichtigsten Einsichten und Standpunkte dieses bemerkenswerten Weisheitslehrers und entwickelt sie fort.
Wenn Sie eines Tages seelisches Leid in Ihrem Innersten erfahren, jenseits von Tränen und Hoffnungslosigkeit, eines, daß Sie vor Entsetzen aufschreien läßt, während Sie mit Ihren Fingernägeln schwarze Erde aufkratzen, und wenn es noch schlimmer kommt, bis Sie nicht mehr wissen, ob Sie in diesem Alptraum noch weiterleben können ... an diesem Tage werden Sie wissen, daß es keinen Gott und auch keinen Menschen gibt, der Ihnen helfen könnte, und Sie werden von einem nicht enden wollenden Schmerz erdrückt. Vielleicht werden Sie es überleben, vielleicht auch nicht. Das hat keine Bedeutung mehr. Leiden ist weder Sühne noch Läuterung. Noch weniger ist es Erlösung. Aber ein zerrissenes Herz wird hinterher größer sein. Und die Liebe, die den Schmerz kennt, wird stärker sein. Im Herzen des unerträglichsten Leidens verbirgt sich unsägliche Liebe.
Wir sind nur das, was wir gelebt haben. Nicht das, was wir glauben zu besitzen. Sind nicht die vom Leben selbst in seiner ganzen Farbenpalette gesponnenen Fäden unser ganzer Reichtum? Und wenn wir uns ganz in Weiß wiederfinden werden, wissen wir, daß wir alle Farben des Regenbogens in uns tragen.
Durch alle unsere Leben hindurch entdecken wir nach und nach alle Formen des Glücks und des Leids, die Tränen der Freude und die Tränen der Trauer. Einen sorglosen Burschen nennen wir den Schmetterling, der nur Lachen und Blumen kennt. Und eine finstere Gestalt nennen wir die Raupe, die sich in der Erde verkriecht und weint. Dennoch, die eine wie der andere sind nur zwei Aspekte desselben Wesens, die Raupe kann ohne ihn nicht existieren, und der Schmetterling könnte sich selbst nicht überleben, würde er die Raupe nicht erneut ins Leben rufen.
An dem Tag, an dem Sie Raupe sind, und selbst wenn Sie nicht mehr an Schmetterlinge glauben, bleiben Sie sich einfach dessen bewußt, daß Sie in einem Kokon stecken. Die Metamorphose geschieht von selbst. Anstrengungen sind nutzlos. Nur die Zeit wird kommen, hier oder anderswo, und Ihre Tränen trocknen.
Und es braucht viele Farben zum Malen von Schmetterlingsflügeln.
